Akkus entnehmen ist der eine Schritt, den wir bei jeder Anlieferung in München voraussetzen. Bei allem anderen gilt: Wenn Sie es nicht machen, machen wir es. Bei Akkus geht das nicht, weil das Risiko schon auf dem Transport besteht.
Lithium-Zellen reagieren auf Druck und Beschädigung. In einem Sammelbehälter mit hunderten Geräten, die übereinanderliegen und beim Fahren aneinander reiben, genügt eine einzige vorgeschädigte Zelle. Deshalb müssen Akkus raus, bevor Elektronikschrott bewegt wird — nicht erst am Hof.
Wo Akkus und Batterien typischerweise sitzen
- Mobilgeräte
- Smartphones und Tablets: flache, verklebte Zellen hinter der Rückschale. Der häufigste und heikelste Fall.
- Notebooks
- Ältere Modelle mit herausnehmbarem Riegel, neuere mit verschraubtem oder verklebtem Block unter der Bodenplatte.
- Mainboards
- Die Knopfzelle für die Systemuhr. Klein, aber es ist eine Zelle und sie gehört raus.
- USV-Anlagen
- Bleiblöcke in Serverräumen. Schwer, kein Lithium, aber ein eigener Entsorgungsweg.
- Elektrowerkzeug
- Wechselakkus, die oft im Koffer mitkommen, ohne dass jemand daran denkt.
- Steuerungen und Messtechnik
- Pufferbatterien für den Speicher, häufig verlötet und leicht zu übersehen.
Woran Sie eine gefährliche Zelle erkennen
Aufgebläht
Die Zelle wölbt sich, das Gehäuse steht auf oder das Display wird von unten angehoben. Solche Akkus nicht mehr selbst entnehmen — Gerät zulassen und uns Bescheid sagen.
Verfärbt oder feucht
Austretende Flüssigkeit, Verfärbungen am Rand oder ein süßlicher Geruch. Auch hier gilt: nicht öffnen, nicht drücken.
Anbohren oder quetschen
Wer eine Zelle mit Gewalt löst, riskiert genau das, was vermieden werden soll. Bei verklebten Akkus lieber Fachleute ran — oder das Gerät geschlossen abgeben.
Akkus entnehmen München — so läuft es in der Praxis
Für die meisten Geräte ist das Akkus entnehmen unspektakulär: Rückschale ab, Stecker lösen, Zelle raus, in einen getrennten Behälter. Problematisch sind ausschließlich verklebte Zellen in Mobilgeräten und alles, was bereits sichtbar beschädigt ist. Genau dafür gibt es bei uns die einfache Regel — im Zweifel Finger weg.
Wenn Sie Geräte mit Akkus abgeben wollen, an die Sie nicht sicher herankommen, bringen Sie sie geschlossen an den Hof in München und weisen bei der Annahme darauf hin. Wir entnehmen die Zellen dann selbst, bevor das Gerät in einen Sammelbehälter geht. Was wir nicht wollen, ist ein Behälter mit verstecktem Risiko, von dem niemand weiß.
Wohin die Zellen danach gehen
Entnommene Akkus und Batterien gehören nicht zum Elektronikschrott und laufen deshalb einen eigenen Weg. Sie sammeln sie am besten in einem nichtmetallischen, verschlossenen Behälter, getrennt von allem anderen, und geben sie über die dafür vorgesehenen Stellen ab. Für Betriebe in München mit laufendem Anfall lässt sich das in die reguläre Abholung einplanen.
Ein praktischer Hinweis dazu: Kleben Sie die Pole von Knopfzellen und kleinen Akkus ab, bevor sie in den Sammelbehälter gehen. Das verhindert Kurzschlüsse zwischen Zellen, die aneinanderliegen — die zweithäufigste Ursache für Brände in Sammelbehältern nach der mechanischen Beschädigung.
Häufige Fehler beim Entnehmen
Der erste Fehler ist, aufgeblähte Akkus doch noch herausbrechen zu wollen. Eine Zelle, die sich bereits verformt hat, ist vorgeschädigt und reagiert auf Druck. Der zweite Fehler ist die Knopfzelle auf dem Mainboard, an die niemand denkt, weil sie so klein ist.
Der dritte Fehler betrifft Betriebe: Wenn im Sammelbehälter der Hinweis fehlt, dass Akkus nicht hineingehören, landen sie dort. Ein Schild am Behälter ist die billigste Sicherheitsmaßnahme, die es gibt — und bei einer Anlieferung aus München mit hundert Geräten die einzige, die zuverlässig wirkt.
Häufige Fragen
Was mache ich mit verklebten Akkus in Smartphones?
Wenn Sie nicht sicher herankommen, lassen Sie das Gerät geschlossen und weisen bei der Anlieferung in München darauf hin. Wir entnehmen die Zelle dann am Hof, bevor das Gerät in einen Sammelbehälter geht. Anbohren oder herausbrechen ist der falsche Weg.
Woran erkenne ich einen gefährlichen Akku?
An einer Wölbung des Gehäuses, einem angehobenen Display, Verfärbungen am Rand oder austretender Flüssigkeit. Solche Zellen nicht mehr selbst entnehmen — sie sind vorgeschädigt und reagieren auf Druck.
Nehmen Sie die Akkus mit?
Entnommene Zellen gehören nicht zum Elektronikschrott und laufen einen eigenen Weg. Für Betriebe mit laufendem Anfall lässt sich das in die reguläre Abholung einplanen — sprechen Sie uns darauf an.