Welcher Behälter für Elektronikschrott passt, hängt weniger vom Volumen ab als vom Gewicht und davon, wer ihn bewegen muss. Ein Bigbag voller Netzteile lässt sich nicht mehr von Hand verrücken, eine Gitterbox mit Leiterplatten schon.
Für Betriebe in München ist die Behälterfrage außerdem eine Frage der Trennung: Zwei richtige Behälter am richtigen Ort bewirken mehr als jede Anweisung, Material ordentlich zu sortieren.
Welcher Behälter wofür
- Gitterbox
- Der Standard für schweres Material: Netzteile, Trafos, komplette Geräte, Schaltschrankinhalt. Stapelbar und mit Stapler zu bewegen.
- Bigbag
- Für leichtes, sperriges Material wie Kabelreste und Gehäuseteile. Günstig im Platz, aber voll nicht mehr von Hand zu bewegen.
- Palette mit Aufsatzrahmen
- Gut für Leiterplatten, weil sie flach gestapelt werden können statt lose geschüttet — das vermeidet Bruch.
- Kunststoffkiste
- Für die hochwertigen Kleinfraktionen: Handyplatinen, Prozessoren, Speichermodule, Goldstecker. Steht am Zerlegeplatz, nicht im Hof.
- Abschließbarer Behälter
- Für Datenträger. Hier geht es nicht um Material, sondern darum, dass nicht jeder hineingreifen kann.
- Fass oder Eimer
- Für Kabelreste in kleineren Mengen. Nicht für Platinen — lose geschüttet brechen sie.
Behälter Elektronikschrott München — wo sie stehen sollten
Der häufigste Grund, warum Trennung im Betrieb nicht funktioniert, ist ein Behälter am falschen Ort. Steht er im Hof und das Material fällt im ersten Stock an, wandert es in den nächstbesten Papierkorb. Der Behälter gehört dorthin, wo zerlegt oder ausgebaut wird — auch wenn das im Weg ist.
Zweiter Punkt: Beschriftung. Ein unbeschrifteter Behälter für Elektronikschrott enthält nach vier Wochen Verpackungsmaterial und Kaffeebecher. Ein Schild mit drei Zeilen — was hinein darf, was nicht, und dass Akkus nichts darin zu suchen haben — ist die wirksamste Maßnahme, die es gibt.
Was wir stellen
Bei einer festen Sammelvereinbarung stellen wir die Behälter in der Größe, die zu Ihrem Anfall und Ihrem Platz passt. Für die meisten Betriebe in München sind das zwei bis drei. Bei einmaligen Auflösungen bringen wir die Behälter zum Termin mit, wenn das Material nicht schon in eigenen Behältern liegt.
Für die Anlieferung am Hof brauchen Sie keine besonderen Behälter. Bringen Sie das Material so, wie Sie es transportieren können — wir sortieren ohnehin um. Nur bei den empfindlichen Kleinfraktionen lohnt eine eigene Kiste, damit sie nicht in der Masse untergehen.
Häufige Fehler bei der Behälterwahl
Der erste Fehler ist der zu große Behälter. Eine Gitterbox, die drei Monate braucht, bis sie halb voll ist, wird zur Abstellfläche. Lieber kleiner und häufiger abholen lassen. Der zweite Fehler ist der Bigbag für Schweres — voll lässt er sich nicht mehr bewegen, und dann muss umgeladen werden.
Der dritte Fehler ist, Platinen lose in tiefe Behälter zu schütten. Was unten liegt, bekommt das Gewicht von allem darüber ab und bricht. Flach stapeln oder in kleineren Kisten sammeln erhält die Ware — und Bruchstücke lassen sich schlechter einordnen als ganze Platten.
Behälter für Elektronikschrott in München — typische Zusammenstellungen
Welche Behälter-Kombination zu welchem Betrieb passt.
- Kleine Werkstatt
- Zwei Kisten und ein Eimer. Mehr Behälter braucht ein Betrieb mit wenig Fläche in München nicht.
- Elektrofachbetrieb
- Eine Gitterbox für Schweres, ein Bigbag für Kabel, eine Kiste für Platinen.
- IT-Dienstleister
- Palette mit Aufsatzrahmen für Boards, Kiste für Kleinteile, abschließbarer Behälter für Datenträger.
- Fertigungsbetrieb
- Zwei Gitterboxen getrennt nach bestückt und unbestückt — hier entscheidet der Behälter über die Bewertung.
- Hausverwaltung
- Keine festen Behälter, sondern Bereitstellung zum Termin. Der Anfall ist zu unregelmäßig.
Welche Zusammenstellung bei Ihnen passt, sehen wir meist nach einem kurzen Blick auf die Fläche. Für Betriebe in München gilt: lieber zwei Behälter, die benutzt werden, als fünf, die nach einem Monat alle dasselbe enthalten.
Häufige Fragen
Stellen Sie die Behälter?
Bei einer festen Sammelvereinbarung ja, in der Größe, die zu Ihrem Anfall und Platz passt — meist zwei bis drei. Bei einmaligen Auflösungen bringen wir Behälter zum Termin mit, wenn das Material nicht schon in eigenen liegt.
Welchen Behälter nehme ich für Leiterplatten?
Eine Palette mit Aufsatzrahmen oder flache Kisten. Lose in tiefe Behälter geschüttet bekommen die unteren Platten das Gewicht von allem darüber ab und brechen — und Bruchstücke lassen sich schlechter einordnen.
Brauche ich für die Anlieferung besondere Behälter?
Nein, bringen Sie das Material so, wie Sie es transportieren können — wir sortieren ohnehin um. Nur für die hochwertigen Kleinfraktionen wie Handyplatinen oder Prozessoren lohnt eine eigene Kiste, damit sie nicht untergehen.