Elektroschrott Ankauf München heißt: Wir bezahlen den Teil Ihres Elektronikschrotts, in dem Metall steckt — und sagen Ihnen offen, welcher Teil das nicht ist. Beides gehört zu einer ehrlichen Bewertung.
Der Begriff Elektroschrott umfasst alles vom Toaster bis zum Serverschrank. Für den Ankauf ist aber nur relevant, wie viel verwertbares Metall pro Kilogramm darin steckt und wie aufwendig es herauszuholen ist. Ein Serverrack voller Platinen und Kupferverkabelung ist etwas völlig anderes als ein Kunststoffgehäuse mit einer einzelnen dünnen Steuerplatine, auch wenn beides unter denselben Begriff fällt.
Was beim Elektroschrott Ankauf bezahlt wird
Elektronik mit Metallwert
Platinen und Leiterplatten jeder Stufe, Prozessoren, Arbeitsspeicher, Steckerleisten, Netzteile, Trafos, Elektromotoren, Kupferwicklungen, Kabelreste aus dem Elektronikrückbau sowie komplette IT-Hardware aus Servern, Switches und Storage.
Elektronik ohne Metallwert
Reine Kunststoffgehäuse, Displays, Kleingeräte mit minimalem Elektronikanteil und Ware, bei der die Zerlegung mehr kostet als das Material einbringt. Das nehmen wir im Rahmen einer größeren Anlieferung mit, ohne es zu vergüten.
Datenträger
Festplatten, SSDs, Bandlaufwerke und Speichermedien laufen nicht im allgemeinen Strom mit. Sie werden getrennt erfasst und auf Wunsch vor der Verwertung physisch zerstört.
Akkus und Batterien
Lithium-Zellen sind im Elektronikschrott ein Brandrisiko und müssen vor der Anlieferung entnommen werden. Kommen Sie an die Zelle nicht heran, sagen Sie uns Bescheid — wir machen das am Hof, bevor das Gerät in den Behälter geht.
Elektronikschrott, den wir in München regelmäßig sehen
- Bürotechnik
- Rechner, Monitore, Drucker, Netzwerktechnik aus dem Austausch ganzer Etagen.
- Serverraum-Auflösung
- Racks, Switches, USV-Anlagen, Storage und die dazugehörige Verkabelung.
- Maschinen- und Anlagenelektronik
- Steuerungen, Frequenzumrichter, Sensorik und Schaltschrankinhalte aus Umbauten.
- Haushaltselektronik
- Gemischte Geräte aus Auflösungen — hier entscheidet erst das Zerlegen über den Wert.
- Werkstattgeräte
- Prüfgeräte, Netzteile, Messtechnik und Elektrowerkzeug mit hohem Kupferanteil.
Elektroschrott Ankauf München für Betriebe
Für Betriebe ist der Elektroschrott Ankauf in München vor allem eine Frage der Regelmäßigkeit. Elektronikschrott fällt selten auf einen Schlag an, sondern über Wochen — ein ausgetauschter Server hier, eine Palette Altgeräte da. Wer dafür jedes Mal neu organisiert, verliert mehr Zeit, als das Material wert ist. Sinnvoller ist ein fester Sammelplatz im Betrieb und eine Abholung nach Absprache, sobald die Menge steht.
Wir richten das so ein, dass es im Alltag nicht stört: ein Behälter für metallhaltige Elektronik, einer für Datenträger, und der Hinweis an die Mitarbeiter, Akkus nicht drin zu lassen. Mehr Trennung braucht es zu Beginn nicht. Beim Elektroschrott Ankauf wird am Hof ohnehin feiner sortiert, und zu viel Vorgabe im Betrieb führt erfahrungsgemäß dazu, dass am Ende gar nicht getrennt wird.
Warum Elektronikschrott getrennt vom übrigen Schrott bleiben sollte
Landet Elektronikschrott im normalen Mischschrott, wird er als Mischschrott bewertet — also nach der schwächsten enthaltenen Fraktion. Die Platinen darin sind dann nicht mehr auffindbar und auch nicht mehr bezahlbar. Das ist der häufigste Grund, warum Betriebe beim Elektroschrott weniger bekommen als möglich gewesen wäre: nicht ein schlechter Preis, sondern eine Vermischung, die den Preis unmöglich macht.
Umgekehrt gilt dasselbe für Metall, das im Elektronikstrom landet. Ein Stapel Stahlbleche zwischen den Platinen macht die Bewertung schwieriger und verzögert die Annahme. Zwei getrennte Behälter im Betrieb lösen beide Probleme auf einmal. Wenn Sie ohnehin Buntmetalle sammeln, halten Sie diese separat — sie werden anders gehandelt als Elektronik und gehören nicht in dieselbe Box.
Häufige Fehler beim Elektroschrott verkaufen
Der erste Fehler ist, alles komplett zu lassen und trotzdem den Preis für die Elektronik darin zu erwarten. Wer ein Gerät im Gehäuse abgibt, bekommt das Gerät bewertet, nicht die Platine. Das ist kein Nachteil, solange man es weiß — aber es erklärt den Unterschied zu einer vorsortierten Anlieferung.
Der zweite Fehler ist die unbedachte Weitergabe von Datenträgern. Eine Festplatte, die im Rechner steckt und mit ihm entsorgt wird, ist ein Datenschutzproblem, kein Materialproblem. Der dritte: Akkus. Sie sind nicht nur gefährlich, sie führen auch dazu, dass eine ganze Anlieferung zurückgewiesen werden kann, wenn im Behälter eine beschädigte Zelle auftaucht.
Häufige Fragen
Kaufen Sie jeden Elektroschrott an?
Nein. Angekauft wird Elektronik mit nennenswertem Metallanteil — Platinen, Netzteile, Motoren, IT-Hardware. Reine Kunststoffgeräte und Ware, deren Zerlegung mehr kostet als sie einbringt, nehmen wir im Rahmen einer größeren Anlieferung mit, ohne sie zu vergüten. Was in welche Gruppe fällt, sagen wir vorab.
Muss ich Akkus vorher ausbauen?
Ja, Lithium-Zellen müssen vor der Anlieferung raus, weil sie im Elektronikschrott ein Brandrisiko darstellen. Wenn Sie an die Zelle nicht herankommen, geben Sie uns Bescheid — wir entnehmen sie am Hof, bevor das Gerät in den Behälter geht.
Wie läuft das mit Festplatten aus alten Rechnern?
Datenträger werden getrennt erfasst und laufen nicht im allgemeinen Materialstrom mit. Auf Wunsch werden sie vor der Verwertung physisch zerstört. Sagen Sie uns vor der Anlieferung Bescheid, wenn Daten darauf liegen.